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Alles fließt oder: Lisa wird Vinyasa-Yogalehrerin

Es war eine Nacht von Samstag auf Sonntag im Dezember, als ich die Augen aufschlug und sicher war, dass ich das jetzt machen muss. Nicht irgendwie halbgar und im Schnellverfahren, sondern richtig ernsthaft.

 

Aber von vorn.

 

Der Gedanke, eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu machen, begleitet mich schon lange. Nachdem ich in Dortmund immer mal wieder in Studios unterwegs war, mache ich seit unserem Umzug wieder regelmäßig Yoga. Zuhause (eigentlich) täglich, einmal die Woche im Kurs. Letztes Jahr habe ich mir dann auch ein eigenes, kleines Yogazimmer eingerichtet.

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Seitdem schlich sich der Gedanke an eine Yogalehrer-Ausbildung immer wieder ein, wurde aber auch sehr erfolgreich verdrängt. Immerhin kostet die Ausbildung eine Stange Geld und habe ein 40-Stunden-Woche – habe also überhaupt keine Zeit. Und bin ich eigentlich gut genug? Und passt so eine – womöglich mehrjährige – Ausbildung in meine Lebensplanung?

Recherchiert habe ich natürlich trotzdem und festgestellt: Das Angebot ist riesig. Aufgefallen ist mir eine 4-Wochen-Intensivausbildung bei Yoga Vidya. In vier Wochen zur Yogalehrerin klang großartig: Einmal den Jahresurlaub einreichen und fertig, danach kann’s direkt losgehen. Mich wirklich dazu durchringen und anmelden konnte ich mich aber nicht.

 

Das geht so nicht. Aber ich muss mich jetzt entscheiden.

Ziemlich genau das waren meine Gedanken als ich in besagter Dezembernacht die Augen aufschlug. Der 4-Wochen-Crash-Kurs wird es nicht. Vier Wochen lang jeden Tag Yoga in Theorie und Praxis, das funktioniert für mich nicht. Aber 3 Jahre Ausbildung bis zum Abschluss? Das funktioniert für mich auch nicht.

Also fing ich an, zu überlegen: Was sind eigentlich meine Wünsche an eine Ausbildung? Warum möchte ich Yogalehrerin werden?

  1. Ich mag kraftvolles, fließendes Yoga. Hanuman und Vinyasa sind meine Lieblinge.
  2. Ich möchte meine Freude an Yoga weitergeben. Das habe ich übrigens zu 100 % meiner Lüner Yogalehrerin zu verdanken, die eine der inspirierendsten Frauen ist, die ich kenne – in der Zufriedenheit und Herzlichkeit, die sie ausstrahlt ein echtes Vorbild.
  3. Ich möchte eine gute Ausbildung machen, die mich wirklich in die Lage versetzt, zu lehren. Ich möchte lernen, eine gute, fließende Stunde vorzubereiten und so durchzuführen, dass sich meine Schülerinnen und Schüler fühlen, wie ich nach einer Stunde. Ich möchte die anatomischen Hintergründe genauso verstehen, wie die theoretisch-spirituellen. Dabei soll die Ausbildung aber nicht mehrere Jahre dauern.

Und tatsächlich habe ich eine Ausbildung gefunden, die diese Anforderungen erfüllt: die 200h-Ausbildung zur Vinyasa-Yoga-Lehrerin von CoolYoga.


Hallo CoolYoga!

Über diese Ausbildung war ich in meinen Recherchen bereits mehrmals gestolpert. Jetzt, mitten in der Nacht, las ich noch einmal alles nach und schrieb morgens um 5 kurzentschlossen eine E-Mail, auf die Natascha, die Gründerin von CoolYoga auch prompt antwortete und mir das Anmeldeprozedere erklärte.

Und drei Tage später habe ich mich nach zwei Klassen, um zu schauen, wie sich das Studio für mich anfühlt, zitternd vor Aufregung (Soll ich wirklich? Kann ich mir das leisten? Bin ich gut genug?) angemeldet.

Tatsächlich passt die Ausbildung für mich perfekt: Vinyasa-Yoga fließt und ist dabei kraft- und anspruchsvoll. Natascha erzählte mir außerdem, dass sie den Fokus in der Ausbildung darauf setzen, dass die Teilnehmenden nach bestandener Prüfung auch tatsächlich unterrichten können. Die einzelnen Einheiten decken daher alle wichtigen Bereiche ab: Theoriewissen, Atemtechniken, Asanapraxis, Anatomie, usw.

Nicht ganz unwichtig ist für mich außerdem, dass sich die 200 Stunden auf ein neun Monate verteilen und die Kosten auf vier Raten aufgeteilt sind – also alles super machbar.

Aus der Aufregung vor der Anmeldung ist nun riesige Vorfreude geworden. Im Mai geht’s endlich los und hier auf dem Blog möchte ich gerne mehr darüber berichten, um meiner Freude Raum zu geben. Vielleicht mögt ihr mich auf der Reise begleiten. Ich freu mich drauf!

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