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Warum ich diesen Blog schreibe

Da ist er nun, mein kleiner Blog mit Namen “lyckaliv”. Schon lange trage ich die Idee, einen Blog zu schreiben, mit mir herum. An Ideen und Interessen mangelte es ebenfalls nicht und da ich dieses ganze Content-Ding sowieso beruflich mache, schien nichts einfacher, als selber einen Blog zu starten.

 

Tatsächlich hat mich allerdings gerade der berufliche Einfluss daran gehindert hat, loszulegen. Denn im Job predige ich Tag ein, Tag aus, wie wichtig eine Contentstrategie ist. Offensichtlich sitzt das so tief, dass ich diese Notwendigkeit eins zu eins auf meinen Blog übertrug und mir meine eigenen Ideen völlig plan- und strategielos erschienen.

“Ich kann ja nicht einfach losschreiben”, hieß es darum oft von mir. “Ich muss ja wissen, wo ich hin will.”

 

Einfach mal loslassen


Ich muss ja wissen, wo ich hin will. Muss ich das? Diese Frage stelle ich mir im Herbst und Winter 2019 immer wieder. Ich legte also nur nicht los, weil mir meine Pläne zu unstrukturiert, zu wenig durchdacht erschienen. Echt jetzt? Das hielt mich ab?

Ich hatte mir immer gewünscht, neben dem Job – der sich zugegebenermaßen nicht so richtig positiv entwickelte – etwas für mich zu haben. Ein Projekt, dass andauert und mir Spaß macht. Das ein Zuhause wird für die Dinge, die mich im Leben glücklich machen: Yoga, Skandinavien, mein wunderschönes Zuhause, Kochen und Essen. Denn durch diese Dinge versuche ich mein Leben zu beruhigen, zu entschleunigen. Und diesem Versuch möchte ich einen Raum geben, um ihn zu teilen.

Braucht es dafür Strategie? Einen Plan mit Quartalsmeilensteinen? Bestimmt nicht. Es braucht nur Inspiration und eine stabile Internetverbindung. Ist beides da.

 

Einfach mal machen


Vielleicht war es der immer größer werdende Frust im Job, der mir im Dezember den letzten Schubser gab, mich endlich zwei Dinge zu trauen:

  1. Die Anmeldung zu Yoga-Teacher-Ausbildung – aber dazu an anderer Stelle mehr.
  2. Dem Glück in meinem Leben ein zweites Zuhause geben. Hallo lyckaliv!

Zum Glück habe ich in meinem Leben einen Mann, dem das “einfach machen” ganz anders als mir im Blut liegt – und der Grafikdesigner mit Digitalkompetenz ist. Als ich ihm erzählte, dass ich diesen Blog nun endlich starten will, dauerte es nicht lange und er hatte mal eben alles gelayoutet, aufgesetzt und eingerichtet. Nun gab es wirklich kein Zurück mehr.

 

Und warum lyckaliv?


Der letzte Stolperstein war übrigens tatsächlich der Name dieses Blogs – im Rückblick übrigens völlig unverständlich, liegt der Name doch geradezu auf der Hand.

lyckaliv soll ein Ort sein, an dem ich das Glück in meinem Leben festhalte und herzeige. Also heißt er genau so: Glück (lycka) und Leben (liv) – und zwar auf Schwedisch. Dass Schweden das für mich schönste Land der Welt ist, wird hier im Blog sicher auch an der ein oder anderen Stelle Erwähnung finden.

Und hier ist lyckaliv nun. Ganz ohne Plan, einfach als Ort für Schönes und den Versuch, mein Leben zu entschleunigen, zu verlangsamen und zu konzentrieren. Und ich freu mich drauf!

Beitrag-Lisa-Island-Glueck-lyckaliv

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